Kürbis Molke Brot

Published September 8, 2013 by larissaprusak

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Vor ein Paar Tagen habe ich auf Karins Blog das schönste Brot allerzeiten gesehen. Ein Kürbis Molke Brot. Ursprünglich von Dan Leppard, veröffentlicht auf der Guardian Zeitung Seite.

Dazu muss ich sagen, Karin ist die Brotback- Königin! Wahnsinn, was sie für Brote, Brötchen und andere Sachen bäckt! Sie verkauft ihre Brote sogar. Hut ab vor dieser Frau!

Ich habe nur ein paar Brote gebacken, aber manche waren mir  zu hart, zu weich oder schmeckten mir zu hefig. Dieses Brot hat die perfekte Konsistenz und den perfekten Geschmack. Außerdem sieht es dank des Kürbispürees wunderschön Orange aus.

Molke habe ich hier nicht gefunden, kann man aber selber machen. Dazu ein Sieb in eine Schüssel geben, ein Mulltuch oder Cheesecloth reinlegen und dahinein 2% Joghurt geben. Das Tuch fest zumachen, damit der Joghurt gut abtropfen kann. Für dieses Gericht braucht man ca 2 kg Joghurt. Ich habe dies in zwei Etappen gemacht und die Molke in ein geschlossenes Gefäß gegeben zum Aufbewahren. Ich hatte trotzdem nicht genug Molke und habe mit Milch aufgefüllt. Man könnte auch noch Buttermilch und Kefir nehmen, falls die Molke nicht reicht.

Das Kürbispüree habe ich aus der Dose genommen, man kann dies aber auch selber machen. Dazu Kürbis kleinschneiden, in einem Topf mit etwas Wasser weich kochen. Wasser abschütten und die Kürbisstücke pürieren und erkalten lassen.

Hier das Rezept, dass Karin auf ihrem tollen Blog “Brot & Meer”,  brotundbreaddeutsch.blogspot.com verblogt hat.

Es ergibt 2 Brote oder 24 Brötchen

450 Gr Kürbispüree

450 Gr lauwarme Molke

5 Gr Trockenhefe ( oder 15 Gr Hefewürfel)

200 Gr leicht geröstete Kürbiskerne, 

40 Gr/ 50 ml Olivenöl

900 Gr Weizenmehl 550/ Bread flour

100 Gr Vollkornweizenmehl ( ich habe normales All purple Mehl genommen)

18 Gr Salz

Ich habe die Molke erwärmt und die Hefe darin aufgelöst, ca 5 Min. Dann habe ich Kürbispüree in eine große Schüssel gegeben und das Hefegemisch dazugegeben. Das ganze habe ich dann gut verrührt. Dann kamen ein Kürbiskerne und das Öl dazu. Alles gut vermischen. Zum Schluss habe ich das Salz mit dem Mehl vermischt und dann in die Schüssel gegeben. Zuerst habe ich alles mit einem Holzlöffel verrührt und dann mit den Händen weitergemacht, bis das ganze Mehl untergearbeitet ist und ein schöner klebriger Teig entsteht. Teig ca 10 Minuten ruhen lassen, dann auf einer leicht gefetteten Arbeitsfläche mit leicht geölten Händen kurz durchkneten, ca 10 Sekunden.

Zu einem Ball formen und in eine leicht geölte Schüssel legen und darin umdrehen, damit er von allen Seiten leicht eingeölt ist. Zugedeckt über Nacht im Kühlschrank lassen.

Backtag: 

Teig 2 Std vor Gebrauch aus dem Kühlschrank nehmen. 

Den Teig in 2 gleiche Teile schneiden, oder in 24 Stücke a 90 Gr für Brötchen. Die Brotlaibe entweder frei Formen oder in Brotkörbe geben und mit Mehl bestreuen. Teig abgedeckt nochmal 45-60 Minuten gehen lassen. Ich tue dies im Sommer im Ofen mit dem Licht an und Tür zu.

(Dann Brote rausholen) Ofen auf 425 F oder 210 C vorheizen, mit einem Dampfgefäss oder ein Backblech mit Wasser, auf unterster oder oberster Schiene gleich mit reinstellen. Dann Brote, die nicht in einem Brotkorb waren mit einem Messer oben nach Wunsch einschneiden und  auf ein Backblech mit Backpapier geben und in der Ofenmitte 20 Minuten Backen. 

Dampfgefäss oder Backblech mit Wasser entfernen und Brote nochmal 20-25 Minuten Backen.

Auf einem Gitter auskühlen lassen.

Noch ein Nachtrag zu den Kürbiskernen, ich hatte zu wenige und habe Pepitas genommen. Außerdem hatte ich nur salzige Kürbiskerne, diese habe ich in einem Sieb gewaschen und dann im Ofen bei 350 F/ 180 C auf einem Backblech mit Backpapier ca 10 Min geröstet.

Das Brot unbedingt ausprobieren! Es ist Mega lecker!

Eure Brotbäckerin

 

 

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2 comments on “Kürbis Molke Brot

  • Dein Brot ist wunderschön geworden, Larissa! Ich hatte übrigens auch nicht so viel Molke und habe daher das Rezept halbiert. Durch die langsame Reifung über Nacht im Kühlschrank kommt man erfreulicherweise mit weniger Hefe aus. Einen allzu hefigen Geschmack mag ich auch nicht.
    Und, wie mein Mann immer sagt, “Flattery gets you everywhere!” Danke für deine netten Komplimente, die gehen mir natürlich “runter wie Butter” 🙂

    • Oder runter wie Molke, haha. Nein, du bist echt eine wahre Backkönigin und deine Sachen sehen so genial aus. Ich backe mit Hefe erst seit kurzem, weil komischerweise das in Deutschland oft nicht geklappt hat und ich oft keine Zeit hatte. Aber so langsam klappt es. Und das Rezept und auch die anderen sind wahnsinnig toll. Bitte weiter so! Grüsse

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