Archives

All posts for the month August, 2013

Tage, die man nicht vergisst

Published August 24, 2013 by larissaprusak

Image

Es gibt Tage, an die man sich noch Jahre später erinnert. 

Ausgelöst durch einen Geruch, ein Lied, ein Kleidungsstück, ein Gericht oder einen Menschen. Diesen Tag werden wir nie vergessen. Es ist als wäre es gestern.

Einer dieser Momente ist für mich der 28. August 2009, 15:06 Uhr deutsche Zeit. Viele Kilometer entfernt, über den Atlantik, in Pensacola, Florida, da war es erst 8:06 Uhr,  ist um diese Zeit das wunderbarste Geschöpf für uns geboren worden. Unsere erste Enkeltochter, Laila, die kleinste Laila der Welt.

Ich war leider nicht bei meiner Tochter, sondern wartete in Darmstadt mit meinen Kita- Kindern und meinen Kollegen auf die Nachricht, dass Laila gesund und munter da ist und dass meine Tochter diese Strapazen überstanden hat. 

Ich habe es gespürt, denn ich habe genau um diese Zeit auf mein Handy geguckt und gewusst sie kommt jetzt. 

20 Min später kam der Anruf, Laila ist da, gesund und munter und meiner Tochter geht es auch gut.

Wir haben erstmal alle uns gefreut und ich natürlich geheult, aus Freude und aus Trauer, weil ich in der ersten Stunde nicht da bin, weil ich Laila nicht im Bauch meiner Tochter gesehen habe, weil ich nicht helfen kann und weil es noch 8 Tage gedauert hat, bis wir endlich zu ihr geflogen sind.

Mein Mann, ich und unsere jüngste Tochter, sind dann  alle von Frankfurt nach Atlanta geflogen und dann weiter mit dem Leihwagen nach Pensacola. Es dauerte allerdings Stunden, bis wir den Leihwagen hatten, trotz Vorbestellung. Es war nämlich gerade ein Autorennen in Atlanta und es tobte der Bär. 

Stunden später waren wir dann endlich unterwegs. 

Wir waren dann aber müde und hungrig von dem langen Flug und dem stundenlangen Warten auf das Auto,  so dass wir nach Stunden an einem Fast Food Laden angehalten haben und was gegessen und getrunken haben, um wieder etwas wacher zu werden.

Danach ging es dann in tiefster Dunkelheit weiter.

Ich weiß nicht, ob mein Mann kurz eingenickt war oder welcher Geistesblitz ihn plötzlich traf, aber aus heiterem Himmel fängt er an zu brüllen, wir hätten unsere Tochter beim Fast Food Laden vergessen. Ich war so müde, dass ich voll die Panik bekommen habe und erst ein Paar Sekunden brauchte um wieder einen klaren Verstand zu bekommen. Dann habe ich mich umgedreht und Lissy bist du da gerufen. Von der Rückbank kam ein verschlafenes, ” Was ist denn los?”. Ich muss gestehen, ich war auch eingeschlafen und ich war total müde. Nach diesem Schock und der Tatsache, dass wir  noch mindestens 2 Std vor uns hatten,  da fand ich es doch besser, in ein Hotel zu gehen, bevor mein Mann noch irgendjemanden vergisst. 

So sind wir dann erst am nächsten Tag in Pensacola angekommen, um unseren kleinen Sonnenschein kennenzulernen.

Was war sie für eine kleine Diva damals schon! Ein zartes dünnes Geschöpf, dass bereits jetzt ihren absolut eigenen Willen hatte. Die konnte brüllen, wenn sie in ihrem Autositz sitzen musste! Sobald sie das Teil schon gesehen hat, fing sie an.

Das einzige was sie etwas beruhigt hat war, wenn einer von uns ihr den kleinen Finger in den Mund steckte und sie daran saugen konnte. Sie wusste schon genau was sie wollte und das hat ich bis heute nicht geändert.

Dieses Jahr wird sie schon vier Jahre alt und ich liebe sie bis zum Mond und zurück, und noch ein Stückchen mehr!

unsere Schneckennudel!

Eure Larissa

 

Schwimmbadverhalten

Published August 22, 2013 by larissaprusak

Ich gehe zur Zeit 3-4 mal die Woche schwimmen und es ist mir ein Phänomen aufgefallen. Während ich meine 40 Bahnen ziehe, beobachte ich immer wieder, wie Mütter auf Stühlen an der Seite sitzen und ihren Kindern beim Planschen zusehen.

Ok, das ist ja noch normal, aber die sind angezogen! Haha, logisch sind sie nicht nackt. FKK in den USA? Ha, nee!

Nein, im Bikini oder Badeanzug, sondern in voller Montur, mit langer Hose, langärmligen Hemd, oder Caprihose und Top, oder in einem Kleid. Und gaaanz wichtig mit mega cooler Sonnenbrille! So wieder gesehen gestern.

Und sie saßen nicht im Schatten sondern in der prallen Sonne, die auch Ende August noch heiß herunter scheint. Einer der Damen lief sprichwörtlich die Brühe runter und sie musste sich immer wieder über das Gesicht wischen. ( war ich froh, dass ich im kühlen Wasser war)

Warum tun sich Leute das an? 

Ich saß früher auch auf einer Bank und habe meinen Kindern zugeguckt und immer mal wieder nachgezählt, ob noch alle da sind. Ok, bei zwei Kindern ist das nicht so schwierig. 

Ich habe dabei ein Buch gelesen und bin ab und zu ins Wasser gesprungen. Das ist doch der Sinn eines Schwimmbads.

Ich bin allerdings auch eine absolute Wasserratte und selbst ein eiskalter Lago Maggiore kann mich nicht abhalten. Als Teenager haben wir dort mal Urlaub gemacht, in Luino, und das Wasser war Eis Eis kalt! Aber glasklar und mir war das egal. Ich war Stunden drin. Das einzig doofe waren die großen Steine, weil da war nix mit Sandstrand.

Ich habe dann sogar Badeschuhe bekommen. Tja, einen habe ich sofort verloren. Der ist weggeschwommen. Bye Bye Schuh! 

Mit nur einem Badeschuh lief und schwamm es sich nicht ganz so gut. Na, da musste ich halt doch wieder barfuß über die Steine gehen. Autsch!

Aber im Wasser hat man ja die Steine nicht gespürt.

Bei mir geht die Wasserliebe ja soweit, dass ich auch in Unterhose, wenn es sein muss, und kein Fremder da ist, ins Wasser gehe. Da kenn ich nix! Schweden hat herrliche Badeseen! 

Wir haben 2008 einen Roadtrip durch die USA gemacht. Unter anderem sind wir von LA zum Grand Canyon gefahren. Während der wahninns langen Fahrt auf dem Highway, wurde das Innere des Autos, trotz Klimaanlage immer heißer. Die Fenster waren heiß. Mir war heiss! Schrecklich. 

Während der Fahrt habe ich sehnsüchtig nach draußen geguckt und die Swimmingpools gezählt! Und mir immer überlegt, wenn jetzt unser Auto stehen bleibt, würde ich hinrennen und reinspringen. Ach das war so schön, dieses blaue funkelnde kühle Nass! 

Also ich könnte nicht vollbekleidet an der Seite eines Swimmingpools sitzen und zugucken. Ich würde vor Sehnsucht eingehen!

Übrigens, die Väter sind immer mit ihren Kindern im Wasser! Und wenn sie draußen sitzen, dann in Badehose.

Eure Badenixe

 

 

Noch mehr Marmelade

Published August 19, 2013 by larissaprusak

Image

Ich bin ja weiterhin im Marmeladen-Wahn und habe die Karottenkuchen Marmelade ausprobiert.

Das Rezept hat Super geklappt, allerdings habe ich keine 6 Cups/ Becher Zucker genommen.  Genau genommen waren es nur 820 Gr. Wie ich auf diese Zahl gekommen bin, weiß ich auch nicht.

Aber die Marmelade schmeckt richtig gut, fast nach Orange, obwohl gar keine drin ist.

Danach habe ich per Zufall Bio Orangen und Limetten bekommen und da wusste ich, dass ich das tolle Rezept von Karin machen musste, Dalemain’s three Fruit Marmelade. Das Rezept ist von Dan Lepard und sowas von lecker.

Ich habe noch eine Grapefruit und Zitronen dazu gekauft . Die gab es allerdings nicht als Bio Ware, also habe ich sie ganz nach Alfons Schuhbeck mit einer warmen Essig- Wassermischung geschrubbt.

Es heißt zwar Three Fruit Marmelade, aber ich habe dann doch 4 Zitrusfrüchte verwendet, hier ist das Rezept, in der Klammer meine Änderung:

1 Grapefruit, 2 Lemons (1, und eine Limette), 3 Orangen, zusammen sollte es etwa 1 kg Frucht ergeben. ( War bei mir etwas mehr)

Alle Früchte ordentlich waschen, auch das Bioobst.

400 Gr Zucker

Die Grapefruit vierteln, die Orangen und Zitronen in der Mitte durchschneiden. Alles in einen Topf geben und gerade so mit Wasser bedecken. Während dem Kochen darauf achten, daß die Früchte mit Wasser bedeckt sind, evtl nachfüllen. Das ganze dann 2-3 Std köcheln, bis die Schale extra weich ist und man sie mit den Fingern zerdrücken kann.

Die Früchte abseihen und die Flüssigkeit aufheben. Es sollte 500 ml ergeben. Bei mir war es etwas weniger, aber durch das vorsichtige Ausdrücken der Früchte, Achtung nicht die Schale zerstören, hatte ich fast  die Menge. Falls es trotzdem weniger ist, einfach abwarten, die Früchte verlieren Flüssigkeit, während sie abkühlen. ( oder mit O-Saft auffüllen)

Sowohl die Früchte als auch die Flüssigkeit abkühlen lassen.

Danach mit einem Löffel die Kerne und das Membran entfernen und die Schale in kleine Streifen oder Stücke schneiden.

Die Flüssigkeit, die Schalen, das Fruchtfleisch und den Zucker in einen Topf geben und aufkochen. Den ersten Schaum abschöpfen und die Flüssigkeit so lange einkochen, bis sie geliert.

Am Besten einen Test mit einem kalten Teller machen. Teller in den Kühlschrank stellen, rausholen, einen Teelöffel Marmelade draufgeben. Wenn die Marmelade gut geliert ist, sie kurz abkühlen lassen und dann in saubere, gewaschene, sterilisierte Gläser abfüllen.

Karin, die mir dieses tolle Rezept gegeben hat, hat gleich angemerkt, dass die Grapefruit nicht dazu passt. Ich habe es trotzdem probiert und sie hat recht! Das nächste Mal, und das wird es geben, ich habe nämlich noch Orangen und Limetten übrig, lasse ich sie weg und nehme dafür Limetten.

Hier in den USA ist ja das Einmachen, oder Canning wie das hier heißt auch sehr beliebt. Da werden die verrücktesten Sachen eingemacht. Allerdings gibt es keine Schraubgläser sondern Gläser mit zweiteiligem Deckel.

Auf meiner Suche nach neuen Rezepten, ist mir aufgefallen, dass viele amerik. Webseiten über das Einmachen von Obst und Gemüse den Leuten Angst machen will. Da wird zB davon abgeraten experimentierfreudig zu sein. Dies könnte zu “Food Safety Disaster” führen.  Also bloß nichts ausprobieren, sondern nur Standard machen? Genauso ist es mit den Gläsern, die Deckel sollen nach jedem Gebrauch entsorgt werden. Klar, wenn der Deckel kaputt oder rostig ist verstehe ich das, aber ansonsten hört sich das nach Geldmache an.

Außerdem wird hier in den USA immer von dem Gift Botulism erzählt, dass eine seltene lähmende Krankheit auslösen kann und durch selbst eingemachtes Essen entsteht. Man erkennt es an einem üblen Geruch, Schimmelbildung und gewölbtem Deckel.

Bis vor ein Paar Tagen kannte ich diesen Begriff nicht einmal und ich habe schon viel Marmelade eingemacht.

Warum ist dieser Begriff und diese Krankheit in Deutschland nicht so bekannt?

Wird bei uns das Einmachen von eigenem oder gekauften Obst und Gemüse eher positiv als negativ aufgenommen? Werden wir Deutsche angeregt durch ausgefallene Rezepte zum selber Einkochen?

Ich traue mir zu, dass ich einschätzen kann, wann eine Marmelade schlecht ist und ich diese entsorgen muss. Und ich glaube auch, dass dies andere Menschen auch können.

Also, warum wird den Amerikanern so eine Angst vorm Einmachen gemacht? Ist das evtl die Essensindustrie, die hier ihre Finger im Spiel hat?

Ich werde weiter meine Marmelade kochen und Freude daran haben, wenn das erste Glas knackt beim Aufmachen und mir ein leckerer Geruch entgegen kommt.

Auf dem Plan stehen Kirsch- Kokos Marmelade, Cranberry Cabernet Marmelade und noch einiges mehr.

Eure Marmeladen Queen

Ich hasse Spülmaschinen!

Published August 16, 2013 by larissaprusak

Jawohl! 

Was waren das noch für schöne Zeiten, als Frau oder ab und zu Mann mit den Händen gespült haben! Ich weiß noch als meine Freundin in ihrer alten Wohnung, mit uralt Gasherd und uralt Ölheizung gewohnt hat, hat sie uns immer ihren Mann als die lebendige Spülmaschine vorgestellt.

Der Vorteil davon ist, die geht nur selten kaputt!

Meine Spülmaschinen, ( ja Plural! )dagegen gehen immer, jaaaaa immer kaputt. Schneller als bei anderen Leuten. Normalerweise habe ich immer Überschwemmungen. Diesmal geht das Mistding nicht an. Boah! Ich könnte das Teil rausreißen und auf die Müllhalde schmeißen und es anschreien, das hast du davon, Du olle Schnepfe! Wenn du Mistding noch funktionieren würdest, könntest du noch mit uns leben. Aber nein, du musstest ja rumzicken! Drama machen! Eine Olle Diva sein.

Ich habe nix gegen Geschirr anspülen und abtrocknen, absolut nix. Aber das will ich vorher wissen, ob das Mistding seinen Geist aufgibt. Warnlampen sollte es geben! Schrille Sirenen, die mir sagen, noch eine Ladung, dann bin ich futsch. Aber nicht nachts um 21 Uhr nicht funktionieren! Wo kommen wir denn da hin, wenn das jeder täte!

Mein Mann hat nachdem er mich wieder belehrte, du hast bestimmt das Geschirr dreckig rein getan, das ganze Teil auseinander genommen und wieder zusammengebaut. Witzig, das der Mensch, der nie da ist, wenn ich das Teil einräume, zu wissen glaubt, das ich dreckiges Geschirr reintue. Nee, ich wasche alles, aber auch alles vorher ab. 

Ich habe mich derweil vorm Fernseher vergnügt und auf das Wasserrauschen gewartet. Und was soll ich sagen, nach vielen Schlägen, Tritte und Hiebe lief das Mistding wieder. 

Es weiß halt wer der Meister ist!

Bis morgen! Dann streikt sie bestimmt wieder.

Wollen wir Wetten?

Eure völlig genervte 

Spülmaschinen- Hasserin! 

Published August 15, 2013 by larissaprusak

Image

Meine selbst gemachten Konfitüren und Gelees!

Fein sortiert, während Henssler und Rosin im Fernsehen mich unterhalten.

Ich bin im sprichwörtlichem Einkoch- Wahn. 

Jedes Obst, das bei drei nicht im Mund ist wird eingekocht. 

Aber ich will nicht nur klassische Sorten einkochen, sondern auch ganz verrückte Sachen. 

So habe ich von Frau Veronique Witzigmann eine atemberaubende Marmelade in ihrem Buch “Meine Marmeladen, Chutneys & Co” gefunden.

Aber auf die Idee dazu hat mich der Artikel zu dieser Marmelade auf dem Blog http://www.From-Snuggs-Kitchen gebracht. Diese Marmelade ist wirklich hervorragend:

( Angaben in Klammern sind meine Änderungen)

Kirschmarmelade mit Espresso und Schokolade

500 Gr. geputzte Kirschen ( 1kg Kirschen)

50 Gr ausgepresster Orangensaft ( 100ml O-Saft plus eine ausgepresste Zitrone)

180 Gr Gelierzucker 3:1 ( ca 500 Gr Gelierzucker 2:1, in Amerika gibt es nur den)

Mark einer Vanilleschote ( 2 Vanilleschoten)

20 Gr gehackte Zartbitterschokolade mindest. 70% ( 40 Gr von Lindt)

2 cl Espresso, frisch gebrüht ( 4 cl)

1 Msp Zimt ( 2 Msp)

Kirschen, Orangensaft und den Zucker in eine Schüssel geben, vermischen und abgedeckt im Kühlschrank mindestens 2 Std durchziehen lassen.

Die Masse dann in eine großen Topf geben ( es sprudelt sehr) und zum Kochen bringen. Die Mischung ca 5 Min. köcheln lassen. Wer will, kann dann alles mit dem Pürierstab pürieren. 

Jetzt den Espresso, die Schokolade und den Zimt dazugeben. Wenn die Schokolade geschmolzen ist, alles in sterilisierte Gläser geben und verschließen. Evtl auftretendern Schaum abschöpfen.

Fertig!

Aber es gibt auch ganz abenteuerliche Rezepte. So wird mein nächstes Projekt eine Marmelade sein, die sich Karottenkuchen nennt! Hört sich das nicht verrückt an? Es juckt mich bereits in den Fingern!

Hier das Rezept, leider mit amerikanischen Angaben. Als Cup/ Becherersatz kann man einen leeren sauberen Sahnebecher nehmen.

1 Dose, ca 566 Gr, 20 ounces, ungesüßte zerdrückte Ananas, nicht abtropfen!

1 1/2 Cups geriebene Karotten

11/2 Cups geschälte, kleingeschnittene reife Birnen

3 Essl. Zitronensaft

1 Teel. Zimt

1/4 Teel. gemahlene Nelken

1/4 Teel. gemahlene Muskatnuss

1 Paket Gefix

6 1/2 Cups Zucker

In einem großen Topf die ersten sieben Zutaten geben, alles aufkochen, dann zugedeckt 15 Min leicht köcheln lassen, bis die Birnen gar sind. Ab und zu umrühren, damit nichts anbrennt.

Topf vom Herd nehmen und das Gelfix reingeben, umrühren und dann den Topf wieder auf den Herd stellen und beim ständigen umrühren zum Kochen bringen.

Dann nach und nach Zucker dazugeben. Evtl je nach Geschmack, weniger Zucker. Dann alles eine Minute aufkochen lassen. Den Schaum entfernen und sofort in sterile Gläser füllen.

Fertig.

Es stehen noch ein Paar verrückte Sachen auf dem Plan, zB Bratapfelkonfitüre, oder Weihnachtsmarmelade mit Rotwein.

Dem Ausprobieren sind keine Grenzen gesetzt. 

Seit Mutig! 

Eure Mrs Cheesecake

Ich bedanke mich bei Veronique Witzigmann und From- Snuggs-Kitchen.

 

 

 

 

 

 

 

Cheesecake Cheesecake Cheesecake!

Published August 14, 2013 by larissaprusak

Image

2008 auf unserem Roadtrip in Florida habe ich zum ersten Mal einen Cheesecake gegessen. Im Cheesecake Factory, einer Restaurantkette hier in den USA. Den Kuchen fand ich schrecklich! Viel zu wuchtig, der war so riesig, da hätten 3 Schwarzeneggers von essen können, fest und nicht fluffig und vom Geschmack her war ich echt enttäuscht. Wir konnten auch nicht das ganze Stück essen. 

Das hätte das Ende des Cheesecakes für mich werden können, aber ich erlebte ein Wunder!

Sommer 2010 war ich zum Kita- Abschied bei einer ganz lieben Familie zum Kaffe und Kuchen eingeladen. Dort stand separat auf einer Anrichte ein wunderschöner Cheesecake mit frischen Blaubeeren drauf. Der Kuchen war wunderschön, graziös, richtig majestätisch stand er da. Mir lief das Wasser im Mund zusammen. Jeder wollte diesen Kuchen probieren.

Die Gabel schnitt mit einer Anmut und Leichtigkeit durch diesen Kuchen, es war eine wahre Pracht. Der erste Bissen war wie Samt auf der Zunge! Süß, cremig, kalt, weich…..lecker! Ich hatte noch nie so einen Cheesecake gegessen.

Ich brauchte dieses Rezept! Dringend! Lebensnotwendig! 

Was soll ich euch sagen! Und ja ich schäme mich! Ich hatte sowohl das Buch als auch das Heft in dem das Rezept war zu Hause!!! Und ich hatte dort noch nie reingeguckt! 

Ich schäme mich! Rot werd!

Es war das rote Cynthia Barcomi Back- Buch und ihr wahnsinnig leckerer New York Cheesecake! 

Ich musste den Kuchen Backen und die perfekte Gelegenheit war ein kleines Grillfest bei meinem Vater und Frau.

Das besondere an diesem Kuchen ist, dass die Form in Alu eingepackt wird und dann im Wasserbad gebacken wird Und übernacht im Kühlschrank bleibt.

Also Kuchen gebacken und mit Erdbeersauce verziert und zum Grillfest mitgenommen.

Tja, er war der Hit! Er war so gut, dass mein Vater den Rest dabehalten hat. Bei der Heimfahrt war ich wie im 7. Himmel! Ich war Mega stolz auf mich.

Tja, damit bin ich dem Cheesecake verfallen.

Ich liebe Bars, Cupcakes und Kuchen mit Frischkäse zu backen. Und sie gelingen mir auch immer, was die Sache ja noch besser macht.

Ich bin Mrs Cheesecake, haha! 

Als ich heute um 20:35 Uhr meine Emails abgerufen hatte und in einem Blog diese (eigentlich) Brombeer Cheesecake Bars gesehen habe, musste ich sie sofort Backen! Ich habe immer Frischkäse, Butter, Eier, Zucker daheim. Graham Crackers hatte ich auch noch! Voila! Das war Schicksal.

Beim lauten Geräusch der Küchenmaschine ist mein Mann wohl fast vom Bett gefallen. Denn es kam ein lauter Brüller von oben: Was ist dieser Lärm? Ich darauf, ich mache Cheesecake Bars. Danach war Funkstille. Er wird sich seinen Teil denken! Oder war froh, dass er seine Ruhe hatte. Hmmmm?

Und hier sind sie!

Die Brombeer Blaubeer ( Resteverwertung!) Cheesecake Bars

Adapted from the Blog of Katie at the Kitchen door, original Recipe from Tyler Florence, leicht verändert von mir.

1/2 Stick ( 60 Gr.) Butter, geschmolzen

3 Essl. Zucker

1 Prise Zimt

1 Teel. Vanille Extrakt ( meine Zugabe)

145 Gr. Graham Crackers

16 ounces ( ca 460 gr.) Frischkäse, ich bevorzuge vollfett ( Hallo! Wenn schon, denn schon!)

2 Eier

140 Gr. brauner Zucker

1 1/2 Cups/ Becher frische Brombeeren

Ofen auf 170 Grad vorheizen, eine quadratische 23+23cm (9+9 inch) große Form ausfetten und am Besten mit Backpapier auslegen, dass das Papier am Rand übersteht.

Zucker, Graham Crackers und Zimt in einer Küchenmaschine zerkleinern. Dann die flüssige Butter dazugeben. Kurz pulsieren, dann alles in die vorbereitete Form geben und 10 Minuten Backen. Auskühlen lassen.

Frischkäse mit dem Rührteil des Mixers leicht cremig rühren, dann  die Eier nach und nach dazugeben, bis alles schön cremig ist.

Dann den Zucker und das Vanille Extrakt dazugeben Und verrühren, bis der Zucker gut untergearbeitet ist.

Die Masse auf den Keksboden verteilen und die Beeren obendrauf geben. 

Die Bars jetzt nochmal 35 Minuten Backen, bis die Masse in der Mitte noch leicht wackelig ist.

Auskühlen lassen und dann in Folie gewickelt mindestens 3 Std, besser ist über Nacht im Kühlschrank kühl stellen- im Winter draußen. Aber Achtung, wegen Mitesser!

Kühl servieren.

Jetzt freue ich mich auf morgen und auf ein Stück Cheesecake Bars und auf den Anruf meiner Freundin und unser Getratsche. Habt ihr die Photos von Bruce Springsteen in Badehose gesehen? Tja darüber muss geredet werden.

Eure Mrs Cheesecake!